Charlottesville/Mountain View – Eine Gruppe von 38 Experten aus den Bereichen Informatik, IT-Security und Datenschutzrecht hat in einem offenen Brief an Googles CEO Eric Schmidt http://www.cloudprivacy.net gefordert, dass Google bei seinem Webmail-Angebot, Google Docs und Google Calendar für besseren Schutz vor Spionageattacken sorgen soll. Dazu müsse das sicherere Verbindungsprotokoll https standardmäßig immer genutzt werden. Seitens Google heißt es dazu, dass man diese Möglichkeit speziell für den Webmail-Dienst bereits prüfe. Dieses Angebot ist in Sachen https sogar ein Vorreiter, da User zumindest die Option haben, stets gesicherte Verbindungen zu nutzen und sich so vor Datendiebstahl zu schützen. Bei vielen anderen Webdiensten gibt es nicht einmal das, so die Experten.
Die Expertengruppe betont das Risiko, dass es aufgrund unsicherer Verbindungen bei Webservices zu Datendiebstahl oder anderen Manipulationen an Accounts kommen kann – etwa dem Versand unerwünschter E-Mails. Als Schutzmaßnahme können User bei Gmail zwar einstellen, dass sie immer sichere https-Verbindungen nutzen wollen. Allerdings sei das nicht bekannt genug und umständlich, so die Kritik. “Wir wissen, dass sich https für viele Power-User bewährt, die es bereits als Standard nutzen”, erwidert Alma Whitten, Software Engineer, Security & Privacy Teams, im Google Online Security Blog. Google wolle mittels einer kleinen Testgruppe unterschiedlicher Gmail-Nutzer feststellen, ob sichere Verbindungen als Standard wirklich praktikabel sind, oder die Performance unter bestimmten Umständen zu sehr leidet. Falls sich https bei diesen Tests bewährt, könnte es zum Standard für alle Gmail-User und in weiterer Folge auch bei Docs und Calendar werden.
Die Expertengruppe betont in ihrem Brief, dass auch andere Webangebote wie Microsofts Hotmail, Yahoo Mail, Facebook und MySpace für ähnliche Attacken anfällig sind wie Googles Dienste. “Am schlimmsten ist, dass diese Unternehmen ihren Kunden keinen Schutz bieten”, heißt es. Eigentlich ist Google mit seinem derzeit optionalen Schutz bei Gmail also ein Vorreiter. “Ich persönlich hoffe auch, dass diese Initiative breitere Auswirkungen nicht nur auf Google haben und weitere Briefe gar nicht erforderlich sein werden”, meint dazu Bart Jacobs, Professor für Softwaresicherheit an der Radboud University http://www.ru.nl/deutsch, gegenüber pressetext. Er ist einer der 38 Experten, zu denen unter anderem Wissenschaftler der britischen Universitäten Cambridge und Oxford, der US-Eliteuni Harvard sowie Mitarbeiter der Unternehmen AT&T und British Telecom zählen.
Dass es Nutzer geben könnte, die den Schutz durch https gar nicht wollen, darf nach Ansicht von Jacobs bei den Überlegungen zum Thema keine all zu große Rolle spielen. “Wir haben uns als Gesellschaft darauf verständigt, dass es gut ist, bestimmte Standards zu haben”, betont der IT-Security-Experte unter Verweis auf das Beispiel des Straßenverkehrs. Im Web müssten geeignete Standards und Vorschriften erst entwickelt werden, sodass es mehr Dynamik und Platz für Initiativen wie den offenen Brief an Google gäbe. “Man würde wohl Autofahrer nicht individuell über Sicherheit entscheiden lassen wollen. Und auch in diesem Fall wäre ein allgemeiner Zugang vorzuziehen”, sagt Jacobs. Sonst bliebe immer die Frage, ob alle andere User, mit denen er in Kontakt stehe, https nutzen. “Aber ich verlasse mich darauf, dass sie meine Arbeit und Kommunikation schützen – genau wie man sich beim Fahren auf die Sicherheitsgrad anderer verlässt”, meint er abschließend.
Quelle: pressetext.de

iPhone 3G SIM-Lock entfernen
Das iPhone von Apple ist hier in Deutschland an den Anbieter T-Mobile gebunden. Mit dem neuen Tool von ”iPhone Dev Team” können iPhone 3G besitzer sich nun von ihrem Telefonanbieter trennen. Das Programm Yellowsnow liegt bereits in einer Betaversion vor.
Bei iPhones mit der aktuellen Firmware 2.2 und “Jailbreak” – damit externe Anwendungen funktionieren – kann man laut Angaben der Programmierer mit Yellowsnow die SIM-Sperre aufheben.
Die Betaversion ist noch nicht Fehlerfrei, wie bereits zahlreiche User bemängelt haben. Bei einigen hat die Freischaltung garnicht funktioniert. Bei der Beta müssen auch verschiedene Sachen beachtet werden damit die SIM-Lock entfernt werden kann. So kann es sein, dass die Pin-Abfrage des Gerätes abgeschalten werden muss oder die UMTS-Anbindung vorübergehend deaktiviert sein sollte.
Wann die Vollversion des Tools Yellowsnow fertig ist ist uns noch nicht bekannt.
Quelle: iPhone Dev Team

Blaupunkt: Autoradio mit Internet
Blaupunkt und miRoamer wollen zur CES eine Zusammenarbeit ankündigen die das Internet in ein Autoradio bringen soll. Der hier im Bild gezeigte Blaupunkt Prototyp soll das Internet auf dem Display des Radios ermöglichen.
Durch einen Knopfdruck können Internetradios ausgesucht und abgespielt werden.
Das erste Model soll die Verbindung zum WWW mit 3G/HSDPA/HSPA über Bluetooth Geräte aufbauen können, erklärt miRoamer Sprecher Ryan Greives. Sollte die Verbindung mit einem externen Gerät aufgebaut werden, wie z.B. einem iPhone, dann wird der Telefonanbieter genutzt.
Quelle: WIRED

Microsoft Entlassungen
Die Krise ist auch bei Microsoft angekommen. Es sind Gerüchte im Umlauf das der Softwaregigant bis zu 10 % der Belegschaft entlassen muss. Diese Nachricht erfreut die Aktionäre.
Sollte Microsoft die Entlassungen durchführen müssen, würde das ca. 9.100 Kündigungen bedeuten. Brad Reback, Analyst bei der Brokerfirma Oppenheimer & Co, findet einen derartigen Schritt für “sehr gesund für das Unternehmen”.
Reback fügt hinzu, dass es ein Zeichen für den Markt wäre in diesen schwierigen Zeiten die Profitabilität vor das Umsatzwachstum zu setzen. Gleichzeitig bedeuten 10% Entlassungen einen 10-prozentigen Zuwachs des Gewinns pro Aktie.
Wie die Entlassungspläne von Microsoft aussehen, will das Unternehmen bis Mitte Januar offiziell verkünden. Aktuell beschäftigt Microsoft 91.000 Mitarbeiter.

Sony Playstation 3 - multimedia360.de
In den letzten Monaten ist die Spielkonsole Nitendo Wii regelrecht aus den Regalen geflogen. Auch die Konsole von Microsoft, Xbox 360, konnte einen Anstieg bei den Verkaufzahlen verzeichnen. Die PS3 von Sony konnte nicht mithalten und erreichte die Verkaufziele im Weihnachtsgeschäft nicht.
Auch der Vorteil eines Blu-Ray Laufwerks schwindet dahin. Mittlerweile sind sehr günstige Blu-Ray Alternativen auf dem Markt. Nach Angaben sind durch die schlechten Absatzzahlen auch tausende Jobs bei Sony gefährdet.
Die neue Spiegelreflexkamera Profi-DSLR EOS-1D Mark III von Canon ist die schnellste 10 Megapixel Digitalkamera der Welt. Sie kann im Serienbildmodus bis zu 10 Bilder in der Sekunde (Highspeed Modus 10 Bilder/sek. und Lowspeed Modus 3 Bilder/sek) aufnehmen und bis zu 110 JPEG oder 30 RAW Aufnahmen machen.
Eine der weiteren Besonderheiten der Kamera ist die erhöhte Farbtiefe. Es werden nicht wie vorher 12 Bit pro Kanal gespeichert, sondern 14 Bit pro Kanal.
EOS-1D Mark III hat einen 3 Zoll Display. Diese bestitzt insgesamt 230.000 Pixel und sorgt damit für sagenhafte Bildqualität bei der Bildervorschau. Der Bildsensor wird automatisch selbst gereinigt. Der Autofokus bestitzt über 19 Kreuzsensoren und als Modus für die Belichtungsmessung eine TTL-Offenblendemessung mit 63 Mess-Sektoren.
So ein Gerät hat natürlich auch einiges an Gewicht. Das Leergewicht beträgt 1.155 Gramm, die Abmessungen liegen bei. 156 x 156,6 x 79,9 Millimetern.
Weitere Informationen zu diesem Produkt gibt es unter “Links”.
Weitere Bilder im kompletten Beitrag…
Intel und Motion Computing (Tablet PC Hersteller) bringen die Krankenschwestern in unseren Kliniken auf den neusten Stand. Das neuartige Gerät, der Mobile Clinical Assistant (MCA) wurde nach drei Jahren Entwicklung der breiten öffentlichkeit vorgestellt.
Vermarktet werden soll das Tablet-PC unter dem Namen “C5″. Erhältlich für den Markt wird es ab April 2007 für ca. 1.800 Euro kommen.
Intel sieht das Gerät eher als eine Kategorie. Die Tablet-PC sollen in Zukunft viel mehr machen als nur Datenabrufen und Datenerfassen. Sie sollen eigentlich die normalen PCs in Krankenhäusern ersetzen. Wichtig war das momentan alle Programme die in so einem Krankenhaus gebraucht werden auch einwandfrei laufen.
Um Anwendungen wie die von Cerner, iSoft und auch Excel Anwendungen problemlos zu betreiben benötigt der C5 auch gute Hardware. So hat er als Prozessor einen Intel Core Solo U1400 mit 1,2 GHz. Der Chipsatz Intel 945GM bringt auch gleich die Grafikkarte mit. Die Auflösung beträgt 1024 x 768 Pixel.
Der Arbeitsspeicher kann maximam 1,5 GByte (DDR2-533) sein. Bedient wird der C5 über seinen 10,4 Zoll großen Touchscreen Display.
Digitalkamera, Barcode-Scanner, Bluetooth, Tragegriff, sind weitere Funktionen, die den Krankenhausmitarbeitern die Arbeit erleichtern sollen. Nähere Informationen zu diesem Produkt gibt es unter “Links”.
Microsoft und Nvidia starten einen Wettbewerb bei dem es um die Erstellung von kleinen Programmen und Tools geht, die im Vista Sidebar laufen - sogenannte SidebarGadgets.
“Erstellen Sie ein kreatives Sidebar Gadget, dass ein NVIDIA Thema aufgreift und gewinnen Sie einen der Sonderpreise von NVIDIA und MSI.”, so die Beschreibung für den Wettbewerb.
Zu gewinnen gibt es folgende Preise:



Weitere Infos und Anmeldung zum Wettbewerb gibt es hier
Knapp drei Wochen sit es nun her, dass Windows Vista offiziell die PC schmücken darf. Schlecht dran waren die Bestizer von Vista die auch eine Nvida Direct3D-10-Grafikchipgeneration GeForce 8800 ihr Eigen nennen durften. Den, es gab keinen VIsta zertifizierten Treiber für diese Grafikkarte die letzten November vorgestellt wurde. Sie wurde nicht nur einfach so vorgestellt, nein, es wurde explizit betont das GeForce 8800 Windows Vista tauglich sei.
Bis Heute gab es aber keinen passenden Treiber für Vista. Jetzt hat Nvidia die finale Treiberversion “Force-Ware 100.65″ für die Grafikkarten released.
Der Treiber unterstützt 32- und 64bit Versionen und die DirectX-9 Funktionen für ältere Grafikchips. Die Unterstützung für Direct3D-10 ist mit dem Treiber auch gewähleistet.
Hier kann man den neuen Treiber runterladen: Nvidia Download
Der Streit ist vorbei
Am Anfang ging es mit heftigen Worten in die Verhandlungen. Apple und Cisco stritten sich um den Namen “iPhone”.
Vorgeschichte
Vorgeschichte war, dass Apple ein Smartphone mit dem Namen iPhone auf den Markt bringen will. Cisco hatte diesen Namen aber bereits im Jahr 2003, durch den Kauf einer Firma für sich gesichert. Diese Firma ist wiederum seit dem Jahr 2000 durch den Kauf einer anderen Firma zu dem Namen gekommen.
Jedoch hatte Cisco auch Schwierigkeiten den Namen “iPhone” problemlos zu verwenden. In Canada gibt es einen VoIP-Betreiber der seinen Dienst unter genau diesem Namen betreibt.
Kompliziert genug. Dann kam Apple mit seinem iPhone und das ganze kam ins rollen.
Die Einigung
Lange hat Apple versucht sich mit Cisco außergerichtlich zu einigen und nun hat es endlich geklappt. Letzte Woche noch wurde die Frist für Apple nochmals verlängert, wie wir berichteten.
Jetzt haben Apple und Cisco bekannt gegeben, dass beide Firmen sich geeinigt haben. Den Namen “iPhone” dürfen beide verwenden. Zusätzlich möchten beide Parteien überprüfen ob die Geräter mit einander kompatibel sind, wie z.B. in den Bereichen Sicherheit und Kommunikation. Über weitere Details der Vereinbarungen schwiegen beide Parteien.